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Warum du den Google Consent Mode V2 ab MĂ€rz 2024 verpflichtend nutzen musst und wie du mit Cookiebot weiterhin DSGVO-konforme Webanalyse betreiben kannst30 min Lesezeit

Google Consent Mode V1, V2, Basic, Advanced: đŸ€Ż. Was bedeutet das alles? Was ist dieser Consent Mode ĂŒberhaupt? Und warum ist er ab 6. MĂ€rz 2024 verpflichtend einzusetzen? Die Antworten dazu findest du in diesem Blogartikel sowie eine LiebeserklĂ€rung an Cookiebot.

Disclaimer: Dieser Blogartikel liefert dir einen Überblick ĂŒber den Google Consent Mode und das Consent Management Tool „Cookiebot“. Es sind Best Practice Empfehlungen, jedoch keine rechtssicheren AuskĂŒnfte.

Bitte informiere dich unbedingt ĂŒber die DSGVO-Vorgaben deiner Firma und nimm vor der Umsetzung meiner Empfehlungen ggfs. entsprechende Anpassungen vor.

DSGVO: Consent ist KingđŸ€Ž

Seit Mai 2018 ist die Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) die datenschutzrechtliche Grundlage fĂŒr das Erfassen, Verarbeiten und Speichern von personenbezogenen Daten in der EU.

Personenbezogene Daten: Das sind Daten, die eindeutig einer bestimmten Person zugeordnet werden können. Im Internet sind das bspw

  • Email Adressen,
  • IP Adressen,
  • Kundennummern (UserID) und
  • Cookies (ClientID).

Auf Email Adressen, IP Adressen und Kundennummern kann in der Webanalyse und generell im digitalen Marketing (wenn auch schweren Herzens) verzichtet werden.

Auf CookiesđŸȘ aber nicht, denn Google Analytics braucht Cookies um Interaktionen die User innerhalb einer Sitzung vornehmen eben dieser Sitzung zuordnen zu können.

DafĂŒr setzt Google Analytics ein first-party Cookie Namens _ga:

Screenshot: Google Analytics Cookie _ga

Noch wichtiger: Anzeigensysteme wie Google Ads oder Werbenetzwerke wie das Google Display-Netzwerk (GDN) setzen sogenannte third-party Cookies um ebenfalls Informationen ĂŒber Nutzer zu sammeln, die in weiterer Folge zur Optimierung der Anzeigen beitragen.

First-party vs. Third-Party Cookies: First Party Cookies werden von Websites gesetzt auf der User gerade surfen bspw das Google Analytics Cookie von meiner ANALYTICSkiste in deinem Browser.

Third Party Cookies werden hingegen durch Dritte gesetzt. Üblicherweise sind das Advertiser wie Google Ads um Werbung zu schalten bzw. zu optimieren.

Hinweis: 3rd-Party Cookies funktionieren jetzt schon nur noch in Google Chrome, werden jedoch 2024 auch da verschwinden. Deswegen sind 1st-Party Daten immer und immer (und immer) wichtiger.

Statt nerviger random Werbung, die nach dem Gießkannenprinzip verschĂŒttet wird, erhĂ€ltst du durch Cookies also exakt auf dich zugeschnittene, personalisierte Werbung. Stichwort: Profiling.

Eigentlich gar nicht soooo dramatisch, denn statt der hundertsten Auto-Werbung, die mich derzeit nicht interessiert, bekomme ich

  • Banner fĂŒr Analytics-Konferenzen die demnĂ€chst stattfinden (yeah, geil – angemeldet!đŸ€“),
  • Aktionen von einem österreichischen Supermarkt, bei dem ich seit Corona online einkaufe (awesome!💾),
  • Werbung, dass mein Lieblings-Eissalon geöffnet hat (Ich liebe Eis! 🍹)

Ist das ein Nachteil? Ich finde nein.

Doch die DSGVO verbietet das Setzen von Cookies – auch wenn diese nur ĂŒber random IDs (ClientIDs) verfĂŒgen. Da die random ID im Browser fĂŒr zumindest sieben Tage gĂŒltig ist und den User somit eindeutig re-identifizieren kann, dĂŒrfen Cookies eben nicht mehr einfach so gesetzt werden.

Die Lösung: Man holt sich einfach die Zustimmung (auf Englisch: Consent), denn nicht mehr nur Content sondern auch Consent ist mittlerweile King.

Deswegen wurde spĂ€testens seit Mai 2018 das ganze Internet mit nervigen Cookie-Bannern geflutet, die hĂ€nderingend um die Zustimmung fĂŒr das Setzen von Cookies werben: Magst du einen Keks? đŸȘ

Hinweis: Als treuer Webanalyst klicke ich natĂŒrlich ĂŒberall ganz brav auf “zustimmen”, denn das wĂŒnsche ich mir von meinen Blogartikel-Lesern auch.

ZusÀtzlich hat auch Google auf die DSGVO reagiert und in Google Analytics einige neue Datenschutzeinstellungen vorgenommen.

Hinweis: Eine Liste aller Datenschutzeinstellungen in Google Analytics findest du hier im Google Support Center.

Außerdem hat Google seit August 2020 all seinen Anzeigensysteme in das Transparency and Consent Framework (TCF) des IAB Europe integriert. Auch Google Analytics kann in TCF Version 2 integriert werden, um Werbefunktionen fĂŒr User zu steuern, die gtag.js oder den Google Tag Manager verwenden.

Hinweis: Das TCF unterstĂŒtzt Publisher, Technologieanbieter und Werbetreibende bei der Einhaltung der DSGVO- und ePrivacy Richtlinie durch die Erstellung eines Industriestandards. Alle Details dazu findest du auf der Website des IAB Europe.

FĂŒr jene, die sich gegen die Verwendung des TCF v2.0 entscheiden (User-Einwilligung braucht man natĂŒrlich trotzdem!) und um das Consent-Management fĂŒr Google-Tags generell zu vereinfachen, fĂŒhrt Google eine neue Lösung ein:

Den Google Consent Mode (auf Deutsch: Einwilligungsmodus).

Achtung: Der Google Consent Mode ist ab 6. MĂ€rz 2024 verpflichtend einzusetzen, wenn du weiterhin personalisierte Anzeigen aus Google Analytics in Google Ads verwenden sowie die Funktion fĂŒr Messung, personalisierte Anzeigen und Remarketing in Google Ads verwenden möchtest. Eine Umstellung bis Ende 2024 ist notwendig, um weiterhin Conversions zu erfassen.

Hintergrund ist eine neue EU Vorgabe (Digital Markets Act (DMA)), welche Konzerne ab 2024 dazu verpflichtet die Zustimmung zum Tracking vorweisen zu können – siehe auch „Richtlinie zur Einwilligung der Nutzer in der EU“.

Schauen wir uns die Details an:

Was ist der Google Consent Mode?

Der Google Consent Modus regelt das Verhalten der Google Tags (Analytics, Ads, Floodlight, Conversion Linker) auf Basis der Zustimmung bzw. des Consent deiner User – nicht mehr und nicht weniger.

Hat ein User seine Einwilligung zur Erfassung, Verarbeitung und Speicherung seiner Daten auf deiner Website gegeben, bleibt alles wie bisher. Google Analytics und auch alle anderen Google Tags dĂŒrfen richtigerweise Cookies setzen und ihren Schabernack treiben.

Was ist aber wenn der User keine Einwilligung gibt? Wenn er also nicht in Google Analytics getrackt und keine personalisierte Remarketing Werbung erhalten möchte? Dann dĂŒrfen die Google-Tags nicht gefeuert werden. Es dĂŒrfen keine Statistik- und keine Conversion-Daten erhoben sowie keine Cookies gesetzt werden.

Genau das regelt der Google Consent Mode:

Screenshot: Funktionsweise Google Consent Mode

Er kann aber noch mehr, wenn du möchtest: Lehnen User die Cookies im Cookie-Banner ab – klicken also auf „ablehnen“ – können trotzdem Daten an Google gesendet werden.

Dabei handelt es sich um eine Ping-Information, die ohne Cookies funktioniert und keine personenbezogenen Informationen enthÀlt.

Der Ping besteht aus einem Zeitstempel, dem User-Agent (nur Web) und der Verweis-URL – wie Google im Support-Center schreibt.

Google nutzt diese Informationen zur Datenmodellierung um LĂŒcken bei der Datenerhebung zu schließen, denn die Anzahl der Nutzer, welche im Cookie-Banner auf „Akzeptieren“ klicken, wird immer geringer. Die Folge: Die Datenmenge schrumpft – in GA4 aber auch in Google Ads.

Das bereitet nicht nur uns Marketern, sondern auch Google große Sorgen, denn mit Werbung verdienen nicht nur wir sondern auch Google sein Geld


Neue Lösungen mĂŒssen also her und da gibt es natĂŒrlich keine bessere als KI zur Datenmodellierung.

Deswegen werden in Google Ads bereits seit April 2021 die Daten vom GCM fĂŒr Conversion Modelling genutzt, um Anzeigen trotz abgelehnten Consent (Data Privacy) oder technischen EinschrĂ€nkungen (ITP & Co) zu optimieren und automatische Gebotseinstellungen zu verbessern.

Seit Herbst 2021 ist auch in Google Analytics 4 das Conversion Modelling verfĂŒgbar. Wie Conversion Modelling funktioniert erklĂ€rt Ken Williams in diesem Blogartikel sehr, sehr fein.

Seit 2023 werden sogar alle Daten (auch User und Sitzungen) via Behavioral Modelling in GA4 modelliert, sofern

  1. der Google Consent Mode aktiv ist
  2. Modellings in GA4 aktiviert sind und
  3. genĂŒgend Daten erfasst werden (mind. 1.000 Ablehnungen und 1.000 Annahmen im Cookiebanner).

Hinweis: Ob Modellings in GA4 aktiv sind, kannst du in der Verwaltung –> Datenanzeige –> IdentitĂ€t fĂŒr die Berichterstellung prĂŒfen:

Screenshot: GA4 Modellings ĂŒberprĂŒfen

In meinem Fall ist die Modellierung inaktiv, da ich zu wenige Daten erfasse


SpÀter sollen auch noch Online-to-Offline Modelling und Unique Reach Modelling folgen, wie Saurabh Sharma von Google hier schreibt.

Das klingt im ersten Schritt hervorragend und nach GENAU DEM, was wir im Marketing brauchen.

Aus Daten-Sicht ist der Google Consent Mode also ein wahrer Segen. 🙏

Aus Datenschutz-Sicht ist der Google Consent Mode jedoch im dunkelgrauen Graubereich, denn es wird trotz Ablehnung getrackt – zwar cookieless und ohne jeglichen Daten mit Personenbezug. ABER es wird getrackt!

Zusammengefasst: Der Google Consent Mode regelt also das Verhalten der Google Tags (Analytics, Ads, Floodlight, Conversion Linker) auf Basis der Zustimmung bzw. des Consent deiner User UND bietet ein cookieloses Tracking fĂŒr Consent-Ablehner, um DatenlĂŒcken in Google Ads und GA4 zu schließen.

Seit November 2023 gibt es jedoch ein Update:

Was ist der Google Consent Mode V2?

Im November 2023 hat Google ein Update des Google Consent Modes herausgebracht: Den Google Consent Mode V2.

Grund dafĂŒr ist eine neue EU Vorgabe (Digital Markets Act (DMA)), welche Konzerne ab 2024 dazu verpflichtet spezifische Betriebs- und Compliance-Anforderungen zu erfĂŒllen um bspw. weiterhin personalisierte Anzeigen schalten zu können. Wie immer geht es also hauptsĂ€chlich um Werbung und somit Google Ads und Google’s Display Tools.

Hinweis: Der DMA ist eine europÀische Verordnung, die dem Datenschutz dient und fairen Wettbewerb, Transparenz und Innovation auf dem digitalen Markt fördern soll.

Er betrifft die sechs grĂ¶ĂŸten Konzerne weltweit (Alphabet (Google), Amazon, Appel ByteDance (Tiktok), Meta (Facebook) und Microsoft) und tritt am 6. MĂ€rz 2024 in Kraft.

Cookiebot hat alle Details dazu in diesem Artikel sehr schön zusammengefasst.

FĂŒr Google betrifft das Daten aus folgende Quellen:

  • Websites: Tags, ĂŒber die Daten an Google gesendet werden
  • Apps: SDKs, ĂŒber die Daten an Google gesendet werden
  • Datenuploads: Tools zum Hochladen von Daten aus nicht von Google stammenden Quellen (z. B. Importe von Offline-Conversions oder Daten zu LadenverkĂ€ufen)

Um weiterhin Daten aus diesen Quellen nutzen zu können, muss ab 6. MĂ€rz 2024 verpflichtend der Google Consent Mode eingesetzt werden. Denn nur mit diesem kann Google die Anforderungen an den DMA erfĂŒllen.

Wichtig: Der Google Consent Mode ist eine Einstellung im Tracking, welcher in erster Linie das Verhalten der Google Tags (Analytics, Ads, Floodlight, Conversion Linker) auf Basis der Zustimmung bzw. des Consent deiner User regelt.

Es bedeutet NICHT, dass du automatisch cookielos trackst!

Mit der neuen Version 2 hat Google den Google Consent Mode in einen „Basic Mode“ und einen „Advanced Mode“ aufgeteilt.

Verwirrend dabei ist, dass der bisherige Consent Mode (die 1. Version) zum „Advanced Mode“ umbenannt wurde und die Bezeichnung „Basic Mode“ neu ist.

Merksatz:

  • Der GCM „Basic Mode“ ist neu. Getrackt wird nur bei Zustimmung.
  • Der GCM „Advanced Mode“ ist der alte, bisherige Consent Mode (V1). Getrackt wird auch bei Ablehnung – cookielos.

Schlimmer hĂ€tte Google es nicht machen können
 🙄🙈

Schauen wir uns die beiden Consent Mode Varianten nun im Detail an:

Der BASIC Google Consent Mode

Im Basic Google Consent Mode werden ausschließlich Daten an Google gesendet, wenn die Einwilligung des Users vorliegt – der Nutzer im Cookie-Banner also auf „Annehmen“ geklickt hat.

Liegt keine Zustimmung vor, werden keine Daten an Google gesendet.

Auch keine Pings.

Damit Àndert sich im Basic Google Consent Mode NICHTS am bisherigen Tracking. Alles bleibt wie zuvor.

Das einzige ist, dass die GCM „Basic“-Einstellung entsprechend im Google Tag Manager vorgenommen werden muss, damit Google sicherstellen kann, dass tatsĂ€chlich nur Daten erhoben werden, wenn Consent vorliegt.

>> Welche Einstellungen das sind, erfÀhrst du weiter unten.

Hinweis: Den BASIC Google Consent Mode gab es auch schon in V1. Er ist nicht komplett neu, allerdings hat diesen kaum jemand genutzt. Deswegen war er bisher unbekannt.

Der ADVANCED Google Consent Mode

Der Advanced Google Consent Mode ist jene Einstellung, die in der 1. Version des GCMs „Google Consent Mode“ genannt wurde.

Getrackt wird auch bei Ablehnung – zwar cookielos und ohne jeglichen personenbezogenen Daten. Stattdessen wird nur eine Ping-Information mit Zeitstempel, User-Agent und Verweis-URL an Google gesendet. Es sind somit anonyme Daten ohne Consent, die Google im GCM Advanced Mode sammelt und fĂŒr die Datenmodellierung nutzt, um LĂŒcken bei der Datenerhebung zu schließen.

ABER: Es wird getrackt!

Das sehen DatenschĂŒtzer kritisch und lehnen den Einsatz des Advanced Google Consent Modes eher ab.

Das ist auch nachvollziehbar bei einer clientseitigen Tracking-Implementierung: Denn hier werden alle Daten 1:1 direkt an Google gesendet u.a. auch die IP-Adresse, die seit Google Analytics 4 nicht mehr ĂŒber den Tracking-Code sondern erst auf den Google-Servern anonymisiert wird – sofern in GA4 korrekt konfiguriert.

Die IP-Adresse ist jedoch ganz klar ein personenbezogenes Datum.

Das Tracking ist daher NICHT Datenschutzkonform.

Anders ist es, wenn das Tracking serverseitig implementiert wird: Damit werden die Daten nĂ€mlich nicht 1:1 an Google gesendet, sondern zuvor an den eigenen Tracking-Server geleitet. Hier können alle gewĂŒnschten Anpassungen vorgenommen wie bspw. die IP-Adresse anonymisiert oder gĂ€nzlich entfernt werden, bevor der Request weiter zu Google geleitet wird.

Wird die IP-Adresse anonymisiert oder am besten komplett entfernt, ist das Tracking im Advanced Google Consent Mode tatsÀchlich ohne jeglichen Personenbezug und der Einsatz statt im dunkelgrauen im hellgrauen Graubereich, denn es wird weiterhin ohne Zustimmung getrackt.

Deswegen gilt: Wenn mit dem Google Consent Mode Advanced cookieless getrackt wird, dann am besten nur mit einer serverseitigen Tracking-Implementierung.

Alle Details zum serverseitigen Tracking können hier nachgelesen werden: >> Serverseitiges Tracking: Die Zukunft der Webanalyse trackt serverseitig – aber wie?

WICHTIG: Bitte klÀre den Einsatz des cookielosen Trackings trotzdem vorab mit deinem Datenschutzbeauftragten ab.

Welche Daten im GCM Advanced Mode von welchen Google-Diensten und fĂŒr welche Zwecke verwendet werden dĂŒrfen, wird ĂŒber vier Signale geregelt.

Diese Signale mĂŒssen im Tracking-Code mitgegeben werden und sind folgende:

  • analytics_storage: Legt die Einwilligung zu statistischen Daten fest (=GA4 Events)
  • ad_storage: Legt die Einwilligung zu Marketing Daten fest (= Conversions fĂŒr Google Ads)
  • ad_user_data (NEU): Legt die Einwilligung fĂŒr das Senden von Nutzerdaten zu Werbezwecken an Google fest (=Enhanced Conversions)
  • ad_personalization (NEU): Legt die Einwilligung fĂŒr personalisierte Anzeigen fest (= Remarketing)

>> Welche Einstellungen du im GTM fĂŒr den advanced GCM setzten musst, erfĂ€hrst du weiter unten.

Wichtig: Den advanced Google Consent Mode musst du NICHT nutzen!

Du kannst selber entscheiden, ob du weiterhin nur mit Zustimmung und somit im Basic-Mode trackst ODER ob du deine Daten von Google modellieren lassen möchtest und somit den Advanced-Mode einsetzt.

Wenn du keine Werbetools von Google im Einsatz hast, musst du auch NICHT auf den Consent Mode umstellen. Die Umstellung ist nur notwendig, wenn du Funktion fĂŒr Messung, personalisierte Anzeigen und Remarketing nutzen möchtest.

Welcher Consent Mode passt zu dir?

Consent Mode V1, V2, Advanced, Basic
 đŸ€Ż

Welche Google Consent Mode Einstellung sollst du nun nutzen?

Das kommt darauf an, ob du Google’s Werbetools im Einsatz hast.

Nutzt du Google Ads oder die Display-Tools von Google, musst du ab 6. MĂ€rz 2024 die Basic-Version des Google Consent Modes nutzen.

Andernfalls kannst du keine Daten (Conversions, Zielgruppen) aus Google Analytics 4 in Google Ads sowie die Funktion fĂŒr Messung, personalisierte Anzeigen und Remarketing in Google Ads verwenden. Dazu ist der Basic-GCM notwendig!

Wenn du zusĂ€tzlich deine Daten aufpeppen möchtest und das „Go“ von deinem Datenschutzbeauftragten hast, kannst du vom Basic- auf den Advanced-Mode wechseln.

Damit trackst du auch jene User, die im Cookiebanner auf „ablehnen“ klicken. Diese Daten werden zu Google gesendet und ĂŒber Datenmodellierungen in Google Ads und GA4 zur VerfĂŒgung gestellt – allerdings nur, wenn du einen Schwellwert von mind. 1.000 Zustimmern und 1.000 Ablehnern erreichst. Bei zu wenigen Daten funktionieren die ML-Algorithmen von Google nicht und du fĂŒtterst die Google-Maschine ohne davon zu profitieren.

Wenn du keine Werbetools von Google im Einsatz hast, musst du den Consent Mode NICHT nutzen. Du kannst deine bisherigen Einstellungen im GTM belassen und weiterhin wie gewohnt tracken. Das Update betrifft dich nicht!

Consent Mode != Consent Management Tool

Egal ob Consent Mode V1, V2, Advanced oder Basic, ganz, ganz wichtig ist eines: Der Google Consent Mode ist KEIN Consent Management Tool!

Der GCM regelt NUR das Verhalten der Google Tags – ignoriert jedoch alle anderen Tags in deinem GTM wie bspw. das Facebook Pixel, Criteo oder Hotjar.

Außerdem ĂŒbernimmt der Consent Mode NICHT die Dokumentation der Zustimmung deiner User fĂŒr dich. Laut DSGVO musst jedoch DU die Zustimmung schriftlich dokumentieren, sodass User jederzeit Auskunft ĂŒber ihre Einwilligung haben können.

Google muss laut DMA zwar die Einwilligung dokumentieren, dir aber nicht zur VerfĂŒgung stellen. Es ist daher super wichtig, dass du dich selber um die Dokumentation kĂŒmmerst.

Deswegen brauchst du ZUSÄTZLICH zur Nutzung des Google Consent Modes ein Consent Management Tool.

Die Auswahl dieser ist groß, denn der Markt wird geradezu ĂŒberflutet von Anbietern.

Einige Anbieter haben auch schon eine nahtlose Integration mit dem Google Consent Mode (egal ob V1 oder V2).

Tipp: Eine aktuelle Liste welche Anbieter Google empfiehlt, findest du hier im Google Support Center.

Ein Consent Management Tool Anbieter sticht dabei besonders hervor: Cookiebot

Cookiebot verfĂŒgt derzeit als eines von drei Consent Management Tools ĂŒber ein fix fertiges Google Tag Manager Template und ist deswegen besonders schnell und einfach einsatzbereit.

Hinweis: Die anderen beiden Tool-Anbieter mit GTM-Template sind CommandersAct und Consent Manager.

Ein weiterer Vorteil von Cookiebot ist, dass es auch fĂŒr kleinere Websites leistbar ist: Websites unter 50 Seiten können Cookiebot sogar kostenlos nutzen. Websites unter 500 Seiten zahlen gerade einmal €12 pro Monat und Websites unter 5.000 Seiten €28/Monat. Das ist ganz okay.

Als kleiner Website-Betreiber oute ich mich als großer Cookiebot Fan und zeige dir im folgenden, wie du den Google Consent Mode V2 mit Cookiebot auf deiner Website implementieren kannst:

Schnellstart-Anleitung: GCM V2 mit Cookiebot

Bevor Cookiebot ĂŒber den Google Tag Manager auf deiner Website implementiert werden kann, benötigst du einen Cookiebot Account.

Hinweis: Wenn du bereits einen Cookiebot Account hast, kannst du das folgende Kapitel ĂŒberspringen und direkt zum GTM Setup gehen.

Cookiebot Account Setup

Wenn du bisher noch keinen Cookiebot Account hast, kannst du dich hier kostenlos bei Cookiebot registrieren.

Nach der Registrierung kannst du einen neuen Cookie-Banner erstellen, den du anschließend auf deiner Webseite aktivierst.

Um deinen Cookie-Banner zu erstellen, gehe in die Cookiebot-Einstellungen und lege eine neue Domaingruppe an:

Screenshot: Cookiebot Banner Setup – Neue Domaingruppe erstellen

Wichtig: Wenn deine Website <50 Seiten hat und du Cookiebot kostenlos nutzen möchtest, achte darauf, dass du bei Abonnementplan “Gratistarif” auswĂ€hlst. Andernfalls ist “Kostenlose 1-Monats Testversion” vorausgewĂ€hlt. Nach dem Test-Monat werden die Kosten laut Pricing automatisch von deinem Konto abgebucht.

FĂŒge nun den Domainnamen deiner Website unter “Domains” ein:

Screenshot: Cookiebot Banner Setup – Domainnamen eintragen

Im “Dialogfeld” kannst du Einstellungen fĂŒr deinen Cookie-Banner vornehmen:

Screenshot: Cookiebot Banner Setup – Dialogfeld Einstellungen

Ich habe als Vorlage “Overlay” ausgewĂ€hlt. Du kannst jedoch aus einer Liste an Dialogfeldern wĂ€hlen und die verschiedenen Einstellungs-Möglichkeiten ganz nach deinen BedĂŒrfnissen bzw. den DSGVO-Vorgaben deines Unternehmens anpassen.

Unter “ErklĂ€rung” kannst du den Dialogtext zur Cookie-ErklĂ€rung anzeigen lassen oder abwĂ€hlen. Weitere Einstellungen gibt es nur in der bezahlten Version.

Bei “Inhalt” kannst du die Default-Texte des Cookie-Banners anpassen:

Screenshot: Cookiebot Banner Setup – Banner Inhalt anpassen

Kopiere unter “Ihre Skripte” den zweiten Code fĂŒr die Cookie-Deklaration:

Screenshot: Cookiebot Banner Setup – Skript Code kopieren

FĂŒge diesen Code auf deine Datenschutz-Seite ein um deine Datenschutz-ErklĂ€rung um die von Cookiebot gescannten Cookies zu erweitern. Der große Vorteil ist, dass die Cookie-Liste regelmĂ€ĂŸig und automatisch von Cookiebot angepasst wird:

Screenshot: Cookiebot Banner Setup – DatenschutzerklĂ€rung anpassen

Hinweis: Den ersten Code unter “Ihre Skripte” benötigst du nur, wenn du Cookiebot nicht ĂŒber den Google Tag Manager einbaust. Ich empfehle jedoch die Nutzung des GTMs, da du mit diesem wesentlich flexibler bist.

Alle Vorteile zum Google Tag Manager erfĂ€hrst du hier: 👇

Wichtig ist, dass du dein Cookiebot-Setup speicherst (das habe ich nĂ€mlich beim ersten Mal vergessen🙄):

Screenshot: Cookiebot Banner Setup – Speichern nicht vergessen

Du kannst deinen fertig konfigurierten Cookie-Banner unter “Vorschau” ansehen:

Screenshot: Cookiebanner Setup – Vorschau

Perfekt! 👍

Jetzt fehlt nur noch der Cookiebot Tag im GTM:

Cookiebot Google Tag Manager Setup

Cookiebot kann ganz einfach ĂŒber den Google Tag Manager ausgespielt werden. Der große Vorteil ist, dass Cookiebot fĂŒr den GTM ein fixfertiges Template zur VerfĂŒgung stellt. Damit ist das Setup nochmals einfacher.

Cookiebot CMP Tag hinzufĂŒgen

Öffne den Google Tag Manager und gehe in den gewĂŒnschten Container.

WĂ€hle aus der Template Gallery den “Cookiebot CMP”-Tag aus und fĂŒge das Template deinem Container hinzu:

Screenshot: Google Tag Manager Setup – Cookiebot CMP Tag

Achtung: Falls du den Cookiebot-Tag VOR November 2023 in deinen GTM geladen hast, ist ein Template Update verfĂŒgbar. Der GTM informiert dich darĂŒber via Notification:

Screenshot: Cookiebot Template Update im GTM

Klick auf „View“ um das Update einzusehen und dann auf den Cookiebot Tag um das Update zu erhalten. Dieses benötigst du damit Cookiebot mit den neuen Consent Settings funktioniert.

Trage in das Feld “Cookiebot ID” deine Cookiebot ID ein:

Screenshot: Google Tag Manager Setup – Cookiebot CMP Tag konfigurieren

Die Cookiebot-ID findest du im Cookiebot MenĂŒ unter “Ihre Skripte”:

Screenshot: Cookiebot – Domaingruppen ID kopieren

Google Consent Mode im GTM aktivieren

Im Google Tag Manager gleich unter der Cookiebot ID findest du die Option den Google Consent Mode zu aktivieren.

Klicke hier unbedingt auf „Enable Google Consent Mode“, um die integrierten Consent-Einstellungen des GTMs verwenden zu können:

Screenshot: Google Consent Mode im Cookiebot Tag aktivieren

WICHTIG: Der Google Consent Mode ist ab 6. MĂ€rz 2024 verpflichtend einzusetzen, wenn du weiterhin Daten (Conversions, Zielgruppen) aus Google Analytics in Google Ads verwendet werden möchtest sowie die Funktion fĂŒr Messung, personalisierte Anzeigen und Remarketing in Google Ads verwenden möchtest.

Hintergrund ist eine neue EU Vorgabe (Digital Markets Act (DMA)), welche Konzerne ab 2024 dazu verpflichtet die Zustimmung zum Tracking vorweisen zu können – Details weiter oben im Blogartikel. 

Der Google Consent Mode ist eine Einstellung im Tracking, welcher in erster Linie das Verhalten der Google Tags (Analytics, Ads, Floodlight, Conversion Linker) auf Basis der Zustimmung bzw. des Consent deiner User regelt.

Es bedeutet NICHT, dass du automatisch cookielos trackst!

Im folgenden zeige ich dir das GCM-Setup in der „Basic“ Konfiguration, d.h. Tracking NUR BEI ZUSTIMMUNG.

Wenn du cookielos und somit im Advanced-Consent-Mode tracken möchtest, springe zu dieser Anleitung.

Anleitung Setup Google Consent Mode: Basic

Wenn du Cookiebot ĂŒber das GTM Tag Template lĂ€dst wie oben beschrieben, muss das GTM Setup nicht geĂ€ndert werden. Die Tags sollen weiterhin blockiert werden, wenn es keinen Consent gibt. Wenn Consent vorhanden ist, wird der Tag wie davor auch ausgefĂŒhrt.

Durch das Cookiebot Template wird automatisch der Consent Mode Basic aktiviert und Google schickt automatisch die notwendigen Parameter mit.

Anleitung Setup Google Consent Mode: Advanced

FĂŒr die Advanced Variante des Google Consent Mode sollen die Tags im GTM auch dann ausgefĂŒhrt werden, wenn es keine Zustimmung gibt. FĂŒr alle Tags von Google (Google Ads, GA4, Floodlight, Google Tag) können somit jegliche Blocking Trigger oder Bedingungen in Triggern entfernt werden.

Durch Cookiebot wird automatisch die Zustimmung („granted“) oder Ablehnung („denied“) an den GTM und weiter zu den Tags von Google ĂŒbergeben. Die Tags reagieren dann automatisch darauf und setzen dann Cookies oder eben nicht.

Consent Mode mit anderen CMPs nutzen?

Hier im Google Support Center findest du eine Liste aller Plattformen die den Google Consent Mode derzeit unterstĂŒtzen.

Am besten wendest du dich direkt an deine Consent Management Plattform, die entweder super hilfreiche Support-Artikel und BlogbeitrÀge oder direkten Support liefern.

UnterstĂŒtzt deine CMP den Google Consent Mode derzeit nicht, musst du dich in dem Fall selber darum kĂŒmmern, den Consent des Users in den Consent Mode zu integrieren.

Hinweis: Es ist anzunehmen, dass alle anderen Consent Management Tools und Plattformen demnÀchst ebenfalls den Google Consent Mode in ihren Systemen integrieren. Es lohnt es sich eventuell noch ein wenig abzuwarten.

Außerdem musst du dich bei Zustimmung selber um das nachfeuern der Tags kĂŒmmern, wenn du das volle Potential auszuschöpfen.

Das ganze wird also sehr schnell, sehr technisch und somit sehr kompliziert, deswegen sei an dieser Stelle an folgende Dokumentationen verwiesen:

Testing: Google Consent Mode Basic & Advanced

Ist der Google Consent Mode (egal ob Basic oder Advanced) auf deiner Website aktiv, kannst du einige Test-Hits an Google Analytics senden um die Funktion zu ĂŒberprĂŒfen.

Testing mit Zustimmung

Das Wichtigste ist, dass die Google Tags nach Zustimmung erfolgreich ausgelöst und die Daten nach Google Analytics, Google Ads & Co gesendet werden – also alles wie bisher funktioniert.

Um das zu testen, öffne einen Inkognito-Modus und ruf deine Website auf. Rufe zusĂ€tzlich die Developer-Console auf, indem du im Google Chrome auf F12 klickst oder im Browser mit einem Rechts-Klick das MenĂŒ öffnest und “Untersuchen” auswĂ€hlst.

Navigiere in der Developer-Console auf “Network” und trage “collect” in das Suchfeld ein:

Screenshot: F12 Developer Console

Klicke nun auf “Zustimmen” im Cookie-Banner und aktualisiere die Website.

Das Network-Feld solle sich nun mit collect-Streams fĂŒllen.

Den GA4-Pageview erkennst du am „collect?v=2
.“ und wenn in den Query-String Parametern „en: page_view“ steht:

Screenshot: GA4 Pageview Stream in der Developer Console

ÜberprĂŒfe hier ob es einen Query String Parameter namens „gcs:“ gibt. Existiert dieser Parameter, ist der Google Consent Modus aktiv. Ist der Parameter nicht da, ist der Google Consent Modus inaktiv.

gcs steht dabei fĂŒr „Google Consent“.

Wir wollen, dass der gcs-Parameter verfĂŒgbar ist.

Ob Basic- oder Advanced-Mode entscheidet der jeweilige Status, des Parameters

Folgenden Status kann der GCS-Parameter annehmen:

  • G100: Request im “Advanced Mode”, keine Cookies
  • G110: Zustimmung nur zu Google Ads, aber nicht Google Analytics
  • G101: Zustimmung nur Google Analytics, aber nicht Google Ads
  • G111: Volle Zustimmung, „Basic Mode“

In meinem Fall ist der gcs-Parameter verfĂŒgbar und auf G111 gesetzt:

Screenshot: Tracking mit voller Zustimmung im GCM Basic Mode

Das bedeutet: Der Google Consent Mode ist korrekt im GTM verbaut UND ich habe volle Zustimmung zum Tracking gegeben.

Das Setup ist somit korrekt. ✅

Wie sieht das ganze nun ohne Zustimmung aus?

Testing ohne Zustimmung

Um zu ĂŒberprĂŒfen, ob der Google Consent Mode „Advanced“ aktiv ist, öffne ein neues Inkognito-Fenster (altes schließen, neues öffnen).

Ruf erneut deine Website auf.

Öffne erneut die Developer Console und aktualisiere deine Website.

Klicke im Cookie-Banner auf “Ablehnen”. Das Network-Feld sollte sich wieder mit collect-Streams fĂŒllen:

Screenshot: Google Analytics 4 Stream in der Developer Console

Hier siehst du nun den gcs:G100-Parameter (dritte Zeile von oben im Headers-Fenster).

Dieser kennzeichnet, dass 1.) der Google Consent Mode aktiv ist und 2.) der Request im „Advanced Mode“ ausgefĂŒhrt wird.

„Advanced Mode“ bedeutet: Tracking auch bei Ablehnung, jedoch OHNE Cookies und OHNE jeglichen, personenbezogenen Daten.

Perfekt, dass dĂŒrfte ebenfalls funktioniert haben. ✅

Hinweis: Falls du das ganze in der Google Analytics Echtzeit testet, bitte nicht wundern, dass hier die Events trotzdem ankommen. Warum auch immer, denn diese Events werden nicht in die Standard-Reports ĂŒbernommen – das wĂ€re auch fatal wie du hier nachlesen kannst.

Gehen wir aber noch etwas tiefer:

GCM Details: Cookieless Google Analytics

Im Detail ist es so, dass der Google Consent Mode „Advanced“ keine Google Requests blockiert sondern nur den Storage Zugriff regelt (Cookies, localStorage und andere Browserspeicher).

Gibt der User keine Zustimmung werden zwar keine Cookies gesetzt, die Google Tags werden trotzdem gefeuert, wie du beim Testing eben gesehen hast. Jedoch – und das ist der große Unterschied – cookieless, also ganz ohne Verwendung von Cookies.

Hinweis: Viele Blogs schreiben, dass Google Analytics 4 cookieless arbeitet. Das ist derzeit per Default nicht so – auch nicht wenn du den Google Consent Mode nutzt! Es gibt auch sonst keine Einstellung die du aktivieren kannst um in GA4 cookieless zu tracken.

Cookieless bedeutet, dass die Google Analytics Pageviews und Events trotz Ablehnung gefeuert werden – allerdings wird jeder Pageview einer eigenen Sitzung und erst recht einem eigenen User zugeordnet. Ohne Cookies ist der Browser nĂ€mlich dumm. Er merkt sich nicht, dass der User schon auf deiner Website ist und gerade zuvor eine Seite angeschaut hat.

Wie Cookieless-Tracking konzeptionell funktioniert, soll folgende Grafik veranschaulichen:

Screenshot: Funktionsweise Cookieless Tracking mit dem Google Consent Mode

Jeder Page Reload erzeugt also eine neue Sitzung.

Jede neue Sitzung erhÀlt eine neue und somit DSGVO-konforme ClientID und wird somit als neuer User in Google Analytics gezÀhlt.

Diese Daten scheinen aber NICHT in Google Analytics auf.

Das wÀre auch fatal!

Stell dir vor 50 Personen geben Consent und werden somit richtig und wie gewohnt in Google Analytics erfasst: Einzelne Events werden einer Sitzung zugeordnet. Mehrere Sitzungen werden dem User zugeordnet. Nichts außergewöhnliches.

Weitere 50 Personen geben jedoch KEINEN Consent. Diese erzeugen aber bspw. jeweils 2 Seitenaufrufe. GezĂ€hlt werden also 100 Personen mit 100 Sitzungen, weil der Browser ja “dumm” ist und sich nicht merkt, dass die Personen bereits da waren. Es gibt keine Zuordnung!

WĂŒrde man diese beiden Datenhaufen nun in denselben Datentopf schmeißen, wĂŒrde das die Reports mehr als verfĂ€lschen. Du hĂ€ttest einen deutlichen User- und Sitzungs-Zuwachs (bei gleichbleibenden Pageviews) und könntest dadurch annehmen, dass deine Website einen regelrechten Boost erfĂ€hrt.

Das ist nur leider nicht so.

Das Gegenteil ist der Fall: Ohne Consent, weniger User die auf deiner Website getrackt werden möchten und somit weniger Daten in Google Analytics.

Deswegen macht es ĂŒberhaupt keinen Sinn die beiden Datenhaufen zu kombinieren – auch deshalb nicht, weil es unterschiedliche Tracking- und Verarbeitungsmethoden sind und du sozusagen Äpfel🍎 mit Birnen🍐 vergleichen wĂŒrdest.

Und deswegen kommen bei Ablehnung trotz Einsatz des Google Consent Mode Advanced keine Daten in Google Analytics an.

Hinweis: Die Daten sind  jedoch in BigQuery verfĂŒgbar! đŸ€“

Stattdessen nutzt Google diese Daten fĂŒr Modellings, ein Ansatz um mittels Hochrechnungen DatenlĂŒcken zu schließen.

Das macht durchaus Sinn, denn dann bekommst du tatsĂ€chlich aggregierte (und natĂŒrlich anonyme) Daten zur VerfĂŒgung gestellt, die zusammen mit deinen Zustimmern im selben Datentopf analysiert werden können.

Gemeinsam ergibt das eine ganz gute und relevante Datenbasis.

Fazit und welchen GCM-Modus ich nutze

Zusammengefasst regelt der Google Consent Mode in der Basic-Version nichts anderes, als jedes andere Consent Management Tool auch – mit BeschrĂ€nkung auf die Google Tags und ohne Dokumentation der Zustimmung.

ZusĂ€tzlich werden durch den GCM „Advanced“ deine Daten, wenn auch cookieless und völlig anonym, an Google gesendet – und zwar nicht in deine Google Analytics Property sondern auf irgendwelchen Google Servern:

Screenshot: TatsÀchliche Funktionsweise Google Consent Mode

Eigentlich genau das, was der User nicht möchte – und eigentlich auch das, was ich nicht möchte!

Mit einer clientseitigen Implementierung ist der Google Consent Mode „Advanced“ also unter keinen UmstĂ€nden zu verwenden, da er NICHT DSGVO-konform ist. Das wird dir jeder DatenschĂŒtzer bestĂ€tigen.

Mit einer serverseitigen Implementierung ist die Nutzung nur halb so dramatisch, wenn serverseitig korrekt konfiguriert wird.

Denn mit einer serverseitigen Implementierung werden die Daten nicht 1:1 an Google gesendet, sondern zuvor an den eigenen Tracking-Server geleitet. Hier können noch Anpassungen vorgenommen wie bspw. die IP-Adresse anonymisiert oder gÀnzlich entfernt werden, bevor der Request weiter zu Google geleitet wird.

Deswegen gilt: Wenn mit dem Google Consent Mode cookieless getrackt wird (= Advanced Mode), dann im besten Fall mit einer serverseitigen Tracking-Implementierung.

Alle Details zum serverseitigen Tracking können hier nachgelesen werden: >> Serverseitiges Tracking: Die Zukunft der Webanalyse trackt serverseitig – aber wie?

WICHTIG: Bitte klÀre den Einsatz des cookielosen Trackings trotzdem vorab mit deinem Datenschutzbeauftragten ab.

Ich habe eine serverseitige Tracking-Implementierung.

Ich entferne die IP-Adresse aus meinen GA4-Streams.

Deswegen habe ich den Google Consent Mode Advanced aktiv, obwohl ich Tracking bei Ablehnung nicht gut finde
 Ein „Nein“ sollte ein „Nein“ sein


Hinweis: Der GCM Advanced bringt mir persönlich auch nur wenig, weil ich viel zu wenige Daten erfasse um Modellings aktiviert zu bekommen. Außerdem nutze ich keine Google Werbetools.

Vielmehr nutze ich den GCM Advanced zu Testzwecken, zum ausprobieren und um weitere Blogartikel schreiben zu können. 😬

Zudem setze ich vollstÀndig auf Cookiebot:

Vorteile: Cookiebot

Der große Vorteil von Cookiebot und warum ich mich fĂŒr dieses Consent Management Tool entschieden habe ist, dass Cookiebot

  • super leicht auf der Website integrierbar ist, wenn du bereits den Google Tag Manager nutzt, da Cookiebot fix fertige GTM Templates zur VerfĂŒgung stellt.
  • dir automatisch eine Cookie-Liste fĂŒr deine DatenschutzerklĂ€rung zur VerfĂŒgung stellt und regelmĂ€ĂŸig aktualisiert – kein zusĂ€tzlicher Aufwand fĂŒr dich.
  • nahtlos mit dem Google Consent Mode zusammenarbeitet.
  • kostenlos fĂŒr eine Domain mit max. 100 Seiten bzw. kostengĂŒnstig fĂŒr grĂ¶ĂŸere Seiten ist. Es ist ein Tool fĂŒr jedermann und keine super komplexe, gigantische Consent Management Plattform.

Das hat mich ĂŒberzeugt, deswegen meine Empfehlung: 👇

Fragen?

Du hast eine Frage zum Google Consent Mode Basic, Advanced oder Cookiebot?

👉 Immer her damit. Ich helfe wo ich kann.

Schreib auch gerne in die Kommentare ob du den Google Consent Mode Advanced nutzt, wie zufrieden du mit ihm bist und welche Vorteile er aus deiner Sicht hat – oder ob du momentan eher die Finger von ihm lĂ€sst.

Happy Analyzing,

deine Michaela

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Michaela Linhart

View Comments

  • Liebe Michaela,
    wieder ein aufschlussreicher Artikel. Danke! Trotzdem habe ich noch ein Problem bei der Implementierung. Die Tests waren soweit alle korrekt (mit Zustimmung gcs=G111, ohne gsc=G100). URL passthrough ist nicht aktiv. Trotzdem werden bei fehlender Zustimmung Google-Parameter (_gl/_ga) an die URL angehÀngt. Ich habe die anderen Tags (GA4-Config, Ads-Remarketing usw.) auf All Pages gelassen. Diese feuern ebenfalls auch ohne Zustimmung. Was mache ich falsch?

    • Hallo Sabine,

      ich habe mir kurz deine Seite angeschaut (die URL, die du im Kommentar hinterlegt hast - hoffentlich ist es die richtige :-))).

      Auf deiner Seite ist Cookiebot aktiv, daher sollte alle "All Pages"-Trigger durch den "cookie_consent_update"-Trigger ersetzt werden. Die Details dazu findest du im Blogartikel unter https://www.analyticskiste.blog/analytics/google-consent-mode-und-cookiebot/#Cookiebot_Google_Tag_Manager_Setup.

      Im Quellcode direkt ist url_passthrough schon aktiv, daher kann es schon sein, dass die Parameter ohne Zustimmung angehÀngt werden. Du findest die Zeile im Code, wenn du nach gtag("set", "url_passthrough", true); suchst.

      Damit im GTM die Tags nicht feuern, wenn es keine Zustimmung gibt (Basic Mode), muss noch der "Additional Consent" auf "analytics_storage" oder "ads_storage" gesetzt werden. Das ist leider super tricky.

      Ich hoffe, dass hilft schon mal weiter und ganz liebe GrĂŒĂŸe
      Michaela

  • Hi Michaela,

    du hast - wieder einmal - einen der hilfreichsten und aufĂŒhrlichsten Artikel zum Thema in deiner "Kiste", danke dafĂŒr. Vor allem die Beschreibung der Testmöglichkeit habe ich in dieser Form sonst noch nirgends gefunden.

    Liebe GrĂŒĂŸe, Gottfried

  • Super hilfreicher Artikel, vielen Dank dafĂŒr! Besonders gut finde ich, dass du direkt mit erwĂ€hnst, wie du das Thema bei dir auf der Seite umgesetzt hast!

  • Hallo Michaela,

    Du schreibst:
    "Wenn du keine Werbetools von Google im Einsatz hast, musst du den Consent Mode NICHT nutzen. Du kannst deine bisherigen Einstellungen im GTM belassen und weiterhin wie gewohnt tracken. Das Update betrifft dich nicht!"

    Wir setzen auf unserer Website Cookiebot ein und tracken die Zugriffe mit GA4. Wir verwenden Google Ads nicht.
    So viel ich Dich verstehe, mĂŒssen wir dann nicht den Consent Mode verwenden. Weder Basic noch Advanced.

    Kann man das irgendwo im Digital Markets Act oder der DSGVO nachlesen?

    Viele GrĂŒĂŸe
    Mogens

    • Hallo Mogens,

      der Vorteil an Cookiebot ist, dass automatisch der Consent Mode in der Basic-Variante genutzt wird. Es sind keine oder fast keine weiteren Einstellungen notwendig. SelbstverstÀndlich muss aber der Consent laut Cookiebot im GTM korrekt abgefragt und die Trigger korrekt gesetzt werden.

      Deswegen bin ich ein großer Fan von Cookiebot. Es ist meist eines der ersten Tools, die auf solche Änderungen sofort reagieren und eine einfache Lösung bieten.

      Ganz liebe GrĂŒĂŸe
      Michaela

  • Hallo Michaela,

    großartig, vielen Dank fĂŒr die ausfĂŒhrliche Beschreibung! 👏 Etwas Ă€hnlich hilfreiches ist mir im deutschsprachigen Raum nicht bekannt.

    Wir haben den Consent Mode nun auf 3 Webseiten aktiviert. Bei zwei davon funktioniert alles perfekt (G111), bei der dritten erhalten wir trotz gleicher Konfiguration nur den Status "G110". Also die Zustimmung nur zu Google Ads, aber nicht Google Analytics, obwohl im Cookie-Banner "Alle akzeptieren" ausgewÀhlt wurde.

    Alles drei sind WordPress-Webseiten mit Borlabs Cookie und dem GTM, indem die Tracking-Tags liegen.

    Hast du eine Idee, woran es liegen könnte bzw. wo wir nochmal nachsehen könnten?

    • Hallo Tobias,

      vielen Dank fĂŒr dein Lob, das freut mich riesig. :-D

      Zwei Möglichkeiten warum bei der dritten Website G110 kommt, trotz Zustimmung:

      1.) Google Ads fehlt als Service bei Borlabs.

      2.) Der Consent Mode ist in Borlabs im GTM-Service nicht vollstÀndig konfiguriert.

      Jedenfalls dĂŒrfte eine Einstellung in Borlabs fehlen.

      Ich hoffe, dass hilft schon mal weiter.

      Ganz liebe GrĂŒĂŸe
      Michaela

  • Liebe Michaela
    Vielen Dank fĂŒr deinen tollen Blogartikel. Gibt es schon einen Horizont, bis wann der Beitrag "Anleitung Setup Google Consent Mode: Advanced" ergĂ€nzgt wird? Machst du das anhand der GTM Vorlage von Simo Ahava? Die ist (so glaube ich) eine der gĂ€ngigsten.
    LG,
    Michael

    • Hallo Michael,

      der wesentliche Unterschied zwischen "Basic" und "Advanced" ist, dass die Consent PrĂŒfung weggelassen wird. D.h. die Tags im GTM dĂŒrfen auch dann feuern, wenn es keinen Consent gibt. Durch die Consent-Signale passen sich die ĂŒbermittelten Daten der Google Tags (GA4, Google Ads usw.) automatisch an, je nachdem ob der Consent "denied" oder "granted" ist.

      Ansonsten ist die Implementierung gleich. Bei den meisten CMPs ist das GTM Template von Simo ("Consent Mode (Google Tags)") nicht notwendig fĂŒr den Consent Mode. Das brauchst du nur, wenn die CMP den GCM nicht unterstĂŒtzt.

      Ganz liebe GrĂŒĂŸe
      Michaela

  • Gibt es eine Quelle dazu, dass nach dem 06.03 auch keine importierten GA4 Ziele in Google Ads funktionieren? In den offiziellen Meldungen von Google ist immer nur von "Audiences" bzw. "personalisierte Werbung" die Rede. FĂŒr das Conversiontracking ist mir bislang nur Ende 2024/Anfang 2025 bekannt. Das wurde bislang von vielen CMP Anbietern falsch kommuniziert.

    • Hallo Katharina,

      diese ausgezeichnete Frage richtig zu beantworten ist gar nicht so einfach - ich denke, jetzt klappt es aber. :-))

      TatsĂ€chlich gilt die Frist vom 6. MĂ€rz nur fĂŒr personalisierte Anzeigen. Conversion-Tracking funktioniert noch bis Ende 2024 ohne GCM - danach nur mehr mit GCM.

      Eine offizielle Quelle kann ich dazu leider nicht nennen. Ich habe aber ĂŒber 10 Ecken gehört, dass Google ein Webinar zum Thema GCM gemacht hat und in diesem die beiden Fristen genannt wurden. Mittlerweile hĂ€ufen sich auch die Blogartikel mit diesen Fristen, siehe bspw. hier: https://unitedads.at/blog/google-consent-mode/

      Ich denke, egal welche Fristen: Sinnvoll ist es den GCM in der Basis-Variante zu verwenden. Es vereinfacht sogar das GTM-Setup, deswegen und auch um perfekt vorbereitet zu sein, macht es Sinn auf den GCM umzustellen. Basis-Variante natĂŒrlich. :-))

      Ich hoffe, dass hilft schon mal weiter und ganz liebe GrĂŒĂŸe
      Michaela

  • Hallo,

    vielen Dank fĂŒr den tollen Artikel. Ich bin gerade dabei mich in alles einzulesen. Ich habe auf meiner Webseite Adsense sowie einen Werbevermarkter. Ich nutze als CMP Anbieter InMobi (frĂŒher Quantcast). Mein CMP Anbieter schreibt, dass ich zu der CMP auch ein Google Tag auf der Webseite benötige fĂŒr den sog. data layer. Ich habe mir also mit dem Google Tag Manager einen Code erstellt und diesen auf meiner Webseite implementiert. InMobi teilt mit, dass sie bald den Basis Modus unterstĂŒtzen. Warum benötigt man zwingend ein Google Tag ĂŒber den Google Tag Manager, wenn der CMP Anbieter bereits den Consent Mode v2 in der Basis Version unterstĂŒtzt? Kann ich vielleicht sogar auf den Tag Manager Code verzichten oder braucht man auch bei anderen CMP Anbietern immer den CMP Code + ein Google Tag ĂŒber den Tag Manager. Danke fĂŒr die AufklĂ€rung.

    Viele GrĂŒĂŸe

  • Liebe Michaela,
    danke fĂŒr Deinen wertvollen Impuls und auch Deinen persönlichen Anmerkungen zu dem Thema. Mir hat es sehr gut geholfen, vorwĂ€rts zu kommen. In Kombination mit der Anleitung unseres CMP-Anbieters habe ich die erste Website umgestellt. Nochmals Danke fĂŒr den hervorragenden Job und den vielen hervorragenden Artikeln hier auf der Website.
    Viele GrĂŒĂŸe aus DĂŒsseldorf
    Simone

  • Hi Michaela, kurze VerstĂ€ndnisfrage.
    Ich gebe aktuell den GTM ĂŒber einen Cookiebanner nur aus, wenn auch zur Datenerfassung zugestimmt wurde. Somit muss ich mich eigentlich nicht um den "Basic Google Consent Mode" kĂŒmmern sondern nur das bei einer Zustimmung die richtigen Infos gefeuert werden, richtig? Gibt es irgendeinen Nachteil bei der Vorgehensweise oder wieso machen das nicht alle ? ;) THX

    • Hallo Wolfgang,

      ja, das ist eine sehr schöne und effektive Lösung um nur bei Zustimmung zu tracken.
      Viele Cookie-Banner bieten allerdings die Möglichkeit verschiedene Tools oder zumindest Kategorien auszuwÀhlen. SpÀtestens dann, muss der GTM geladen werden und du musst im GTM unterscheiden können welches Tool/welcher Kategorie zugestimmt wurde.

      FĂŒr den Basic Consent Mode musst du aber auch dann die notwendigen Signale mitschicken, wenn der GTM nur bei Zustimmung geladen wird.
      Das machst du am einfachsten ĂŒber das "Consent Mode (Google Tags)" Template und setzt sofort per default alles auf "granted".

      Warum das nicht alle so machen? FlexibilitĂ€t 😄 man lĂ€sst sich die Möglichkeit offen die volle Kontrolle zu haben und evtl. auch Tags (zB. HTML/JS) einzufĂŒgen die ohne Zustimmung gefeuert werden dĂŒrfen.

      lg Matthias

      • Hallo Matthias,
        zu den Datenschutzbedenken fehlt mir in den Artikeln, die ich bisher gefunden habe, die Beachtung des Urteils zur Google-Fonts Einbindung. Wenn es dort nicht dsgvo-konform ist, statische Dateien (woff, ttf, css) von Google zu laden, dann mĂŒsste dies ja auch fĂŒr js-Dateien gelten, also auch fĂŒr gtag.js und den Tag-Manager?
        Somit dĂŒrfte "die Möglichkeit offen die volle Kontrolle zu haben und evtl. auch Tags (zB. HTML/JS) einzufĂŒgen die ohne Zustimmung gefeuert werden dĂŒrfen" nur dsgvo-konform sein, wenn der Tag-Manager lokal/serverseitig geladen wird?

        In der "normalen" Anbindung ist ja sonst sofort wieder die IP-Adresse im Spiel, die Google dann erhÀlt.
        VG
        Marko

        • Hi Marko,

          völlig richtig - das ist natĂŒrlich nur DSGVO-konform, wenn der GTM vom eigenen Tracking-Server geladen wird.
          FĂŒr uns ist das schon Standard, da denke ich gar nicht mehr daran, dass es frĂŒher anders war :-)

          lg Matthias

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Michaela Linhart

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